von Mark

Strategieexperte bei fourward mit über 8 Jahren Erfahrung, teilt sein Wissen zu Themen Adwords, Facebook und SEO.

7 Fehler bei Facebook-Werbung, die richtig Geld kosten

2. März 2018

Ohne Zweifel gehört Facebook mit zu den besten und reichweitenstärksten Werbeplattformen, die es aktuell gibt. Allerdings ist es auch ziemlich leicht, dort viel Geld auszugeben. Die Plattform ist sehr komplex und viele Firmen zahlen mehr Geld, als sie eigentlich zahlen müssten.

Wir wissen genau, wie hart Unternehmen arbeiten, um ein Marketing-Budget zu zusammen zu bekommen. Wenn man diese harte Arbeit betrachtet ist es frustrierend zu sehen, dass Budgets verschwendet werden. Mit diesem Leitfaden wollen wir Ihnen dabei helfen, diese Art von Verschwendung zu vermeiden, indem wir Ihnen die grössten Kostenfallen vorstellen und entsprechende Lösungen aufzeigen.

1. Mit einem begrenzten Budget zu viel ausprobieren

Wenn Sie nur mit einem begrenzten Budget arbeiten können (zum Beispiel CHF 500 pro Monat oder weniger), dann sollten Sie unbedingt darauf achten, wie viel und vor allem was Sie testen. Für viele ist es sehr verlockend alle guten Ideen auf einen Schlag auszuprobieren. Auf lange Sicht gesehen wird das jedoch zu Problemen führen und Ihr Budget nachhaltig verringern.

Genau hier liegt das Problem: Wenn Sie Ihre Werbeanzeigen schalten, dann versuchen Sie letztendlich so viele Daten wie nur möglich zu sammeln, um fundiert entscheiden zu können was am besten funktioniert. Wenn Sie gleichzeitig zu viele Tests laufen lassen, dann dünnt dieses Vorgehen Ihr Budget enorm aus. Somit dauert es viel länger, bis Sie ausreichend Daten haben und einen Entscheid treffen können. Das Resultat ist häufig, dass Firmen ungeduldig werden, frühzeitig Änderungen vornehmen oder aber die Werbung ganz stoppen.

Wenn Sie ein kleines Budget zur Verfügung haben, versuchen Sie Ihre Tests einzuschränken. Dass erste was Sie sehen, wenn Sie durch Ihren Newsfeed scrollen und auf eine Werbung stossen, ist das Bild. Nutzen Sie dieses Wissen und testen Sie zwei völlig unterschiedliche Bilder. Anschliessend können Sie die Reaktionen darauf (z.B. Klickrate) beurteilen und sich um weiterführende Tests kümmern. Testen Sie dabei niemals ähnliche oder sogar gleiche Dinge, sondern immer so unterschiedlich wie möglich. Denken Sie dabei aber stets daran, die Tests nur in einem begrenzten Rahmen durchzuführen. Wenn Sie beispielsweise nur ein Budget von CHF500 zur Verfügung haben, dann sollten Sie nicht mehr als 2 Bilder, Überschriften oder Beschreibungen pro Werbekampagne ausprobieren. Für den Anfang empfiehlt es sich lieber weniger, dafür fokussierter zu testen.

2. Anzeigen, die keine Klicks generieren

Menschen dazu zu bringen, Ihre Werbeanzeigen anzuklicken oder sie zu einer bestimmten Aktion zu verleiten ist entscheidend für Ihren Erfolg. Das Letzte was Sie wollen ist schliesslich, dafür zu zahlen, dass die Leute zwar Ihre Werbeanzeige sehen, sie aber nicht anklicken. Hier ist vor allem die Qualität der Anzeigen ausschlaggebend, ebenso wie Ihr Gebotsmodell. Facebook bietet Ihnen unterschiedliche Modelle für Gebote an. Dazu gehören „Zahlung-pro-Klick“ und „Zahlung-pro-Einblendung (Impressionen)”. Entscheiden Sie sich für das letzte Modell und nur wenige klicken auf Ihre Werbeanzeigen, dann werden Sie vermutlich ein Verlustgeschäft machen.

An diesem Punkt sollten Sie unbedingt Ihr Gebotsmodell überdenken und Ihre Anzeigen aus kreativer Blickrichtung beurteilen und überprüfen. Ist Ihre Anzeige überzeugend genug? Ihre Anzeigen müssen unabhängig davon, welches Modell Sie verwenden, überzeugend und ansprechend sein. Nehmen Sie sich also Zeit, um die Gründe herauszufinden, warum Nutzer möglicherweise nicht klicken.

3. Keine Kontrolle der Frequenz Ihrer Anzeigen

Achten Sie darauf, dass Sie diesen Punkt im Auge behalten. Sie können hier sogar automatisierte Regeln einrichten, um weniger Aufwand zu haben. Der Messwert für die Anzeigenfrequenz wird in den Standard-Werbeberichten in Facebook angezeigt. Er zeigt Ihnen, wie oft eine Person Ihre Anzeige sieht.

Was sollten Sie anstreben? In der Regel wird eine Häufigkeitsrate zwischen 3 und 5 als normal angesehen. Alles, was darüber hinausgeht, sollte bei Ihnen die Alarmglocke klingeln lassen. Sie müssen den Überblick behalten, also sollten Sie entweder Warnungen oder automatisierte Regeln einrichten. Aber was hat das alles mit den Kosten zu tun? Studien von AdEspresso haben eine direkte Korrelation zwischen der Anzeigenfrequenz und dem Betrag, den Sie für jeden Klick zahlen, ergeben. Je höher Ihre Frequenzrate ist, desto höher sind Ihre Klickkosten. Da Sie diese Fehlerquelle nun kennen, sollten Sie versuchen, dies zu reduzieren.

4. Schalten Sie Ihre Anzeigen zu den wichtigsten Zeiten

In den meisten Fällen ist es gar nicht notwendig, dass Sie Ihre Anzeigen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche schalten. Ziel sollte es sein, dass Sie Ihre Anzeigen zu den Zeiten und Tagen schalten, die für Ihr Unternehmen am profitabelsten sind.

Unterschiedliche Unternehmen haben auch unterschiedliche Bedürfnisse, zum Beispiel könnte ein lokales Restaurant an den ruhigeren Tagen unter der Woche, stärker werben. Letztendlich müssen Sie für sich selbst herausfinden, welche Zeiten für Ihr Unternehmen am sinnvollsten sind und die besten Ergebnisse generieren.

Wenn Sie Ihre Anzeigen nur zu den profitabelsten Zeiten schalten, sparen Sie nicht nur Geld, sondern setzen dies auch noch effektiver sein. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Anzeigenplaner zu verwenden. Dort können Sie genau festlegen, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen. Sie sollten jedoch erst dann damit beginnen, wenn Sie genügend Daten durch Tests erfasst haben oder sicher sind, dass bestimmte Zeiten und Tage für Sie am besten funktionieren.

5. Die falsche Ausrichtung

Von allen Punkten, ist dies der wohl der Wichtigste: All Ihre grossartigen Angebote und cleveren Werbeanzeigen sind völlig nutzlos, wenn diese der falschen Zielgruppe angezeigt werden.

Es ist eine Sache, die Zielgruppe falsch zuzuordnen, bedenken Sie aber, dass auch Ihre Kosten von dieser Ausrichtung bestimmt werden. Das Resultat kann sein, dass Sie viel mehr bezahlen, als Sie eigentlich müssten. Eine Studie von AdEspresso zeigte grosse Unterschiede bei den Klickkosten, die auf ganz einfachen Dingen, wie z. B. unterschiedlichen Altersgruppen, basieren. Diese Fluktuationen sind ziemlich eindeutig und können sich schnell summieren. Sie sollten also sicherstellen, dass Sie Ihre Zuordnung einer Zielgruppe möglichst präzis gestalten.


Chart Quelle: AdEspresso

Um die richtigen Zielgruppen zu erreichen, müssen Sie sich intensiv mit der Recherche beschäftigen. Ein guter Ort, um mehr über Ihre potenziellen Zielgruppen und Ausrichtungsoptionen zu erfahren, ist das Audience Insights-Tool von Facebook. Es empfiehlt sich, dieses zu verwenden, aber nehmen Sie sich auch die Zeit, um Ihre demografischen Daten in Google Analytics zu durchsuchen und Ihre eigenen internen Daten einzusehen. Auf diese Art und Weise können Sie sich schnell ein Bild davon machen, wer wirklich Ihre Kunden sind.

6. Sie testen nicht, sondern raten nur

Wenn Sie ein langjähriger Leser von uns sind wissen Sie, wie sehr wir das Testen lieben und wie ungern wir aufs Bauchgefühl hören. Aber viele Unternehmen tun es immer noch. Sie richten sich rein nach ihrem Bauchgefühl und treffen so falsche Entscheidungen. Wenn Sie das tun, haben Sie den sichersten Weg gefunden, um Geld zu verschwenden.

Sie brauchen klare Ideen und sollten einen spezifischen Testplan für sich und Ihr Unternehmen entwickeln. Wie oben erwähnt sollten Sie jedoch nicht alles auf einmal testen. Schauen Sie sich die Bereiche an, die einen echten Unterschied machen. Nur so können Sie genau beurteilen, was funktioniert und was nicht. Bitte stellen Sie auch sicher, dass Sie Conversion-Tracking, also ein Tool zur Nachverfolgung was nach dem Klick auf Ihre Anzeige geschieht, mit dem Facebook Pixel nutzen. Ansonsten werden Sie nie wissen, was funktioniert und was nicht und können die Kampagne auch nicht optimieren.

7. Falsch zugeordnete Zielseite oder schlechte User-Experience

Wenn die grundlegenden Dinge korrekt eingerichtet sind, dann ist es deutlich einfacher erfolgreich zu sein. Sie müssen nicht nur das richtige Angebot erstellen, die Anzeigenschaltung aktivieren und die richtige Zielgruppe auswählen, sondern Sie müssen dies auch mit Ihrer Zielseite nachverfolgen. Die Zielseite (Landing-Page) ist eine Seite, auf die Sie Ihre Besucher schicken, nachdem sie auf Ihre Anzeige geklickt haben. Wenn Ihre Zielseite die Erwartungen der Besucher nicht erfüllt, werden sie einfach wegklicken und Sie haben Ihr Budget vergeudet.

Enorm wichtig ist, dass das, was Sie in Ihrer Werbeanzeige sagen, auch auf der Zielseite wiederzufinden ist. Wenn Sie also eine Sonderaktion durchführen, müssen die Details dieser Aktion auch auf der Zielseite sichtbar sein. Im Idealfall erstellen Sie eine spezifische und sehr zielgerichtete Zielseite, anstatt Nutzer einfach auf Ihre allgemeine Website zu senden. Allgemein raten wir, die Zielseite gut zu planen, damit diese den Erwartungen der Interessenten entspricht.

Schluss mit der Verschwendung Ihres Budgets für Werbeanzeigen

Damit haben wir es nun geschafft. Die Top 7 Tipps, um die Verschwendung von Budget beim Werben in Facebook zu vermeiden. In der Realität gibt es natürlich noch viele weitere Dinge, die Sie beachten sollten. Der Schlüssel zum Erfolg ist, alles in Frage zu stellen und einen guten Plan zu haben. Ohne eines von den beiden Dingen werden Sie mit unklaren Vermutungen enden und nie wirklich erfahren, was wirklich funktioniert und was nicht.

Versetzen Sie sich in einen Interessenten und gehen Sie den gesamten Prozess durch. Überlegen und testen Sie, wo Verbesserungen möglich sind. Wir hoffen, dass diese Punkte Ihnen geholfen haben eine effizientere Kampagne zu ermöglichen. Wenn Sie möchten, dass wir uns Ihre Anzeigen ansehen, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail zu schreiben.

von Mark

Mark ist der Strategieexperte bei fourward und bringt über sieben Jahre Erfahrung im internationalen Online Marketing mit. Sein Enthusiasmus für Innovationen, ein hoher Qualitätsanspruch sowie das Erzielen von grossartigen Resultaten haben ihn auch als Referent an top Universitäten in England gebracht. Regelmässig teilt er lustige und interessante Beitrage in diesem Blog.

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