von Christoph

Gründer und Inhaber von fourward, als Trainer vom Digital Marketing Institute schreibt er vorwiegend über SEO, Analytics und Adwords.

Firmenvideos für nur CHF 500 erstellen

24. Februar 2017

Über dieses Thema wollte ich schon seit Längerem schreiben, da wir letztes Jahr unser eigenes Firmenvideo erstellt haben und ich diese Erfahrung gerne teilen möchte. Wir hatten bereits eine ganze Weile darüber nachgedacht, ein Video zu machen, aber wir forschten erstmal gar nicht genauer nach, wie so etwas abläuft, denn wir dachten, der Preis würde unser Budget sicher weit übersteigen. Doch dann, nachdem wir verschiedene Techniken gelernt hatten und ein paar Kompromisse eingegangen waren, konnten wir unser eigenes Firmenvideo für nur CHF 500 produzieren. Deswegen möchte ich unser Vorgehen und unsere Erkenntnisse mit Ihnen teilen.

our-video

Wir wussten von Anfang an, dass wir die ganze mühsame Kleinarbeit selbst würden machen müssen, angefangen bei der Erstellung des Skripts bis hin zu einem Plan, wie das Video gedreht werden sollte. Dies würde uns helfen, die Kosten zu minimieren, da der Filmemacher dann nicht mehr so viel Arbeit hätte. Für uns bedeutete es aber, dass wir viel Zeit für die Recherche und die Planung investieren mussten.

Die erste Herausforderung für uns war, dass wir den Prozess des Filmemachens lernen mussten. Wir wussten kaum etwas darüber und hielten es für wichtig, die Grundlagen zu verstehen, um am Ende einen guten Film erstellen zu können. Also durchforsteten wir zunächst natürlich das Internet nach Tipps und fanden die Seite Wistia, die für uns sehr aufschlussreich war. Ohne diese Seite hätten wir grosse Schwierigkeiten gehabt unser Video erfolgreich zu erstellen, denn nur dort wurden die verschiedenen Prozesse des Filmemachens kurz und bündig erklärt. Daher kann ich die Videos von Wistia nur empfehlen, wenn jemand Hilfe braucht. Übrigens: Wir sind in keiner Weise mit den Machern der Seite vertraglich verbunden, wir finden lediglich ihre Produkte und Lehrmaterialien sehr hilfreich.

Besonders nützlich für uns war Wistia, um das Storyboarding und das Bearbeiten der Videos und der einzelnen Szenen zu lernen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass unser Video ohne die Tipps von Wistia überhaupt nicht funktioniert hätte. Die Seite hat ausserdem ein Forum, in dem die Community sehr aktiv ist. Dort bekamen wir schnell Antworten auf unsere Fragen und Feedback für unsere ersten Testvideos. Abschliessend betrachtet glaube ich, dass wir viel Inspiration auf der Seite bekommen haben, deshalb kann ich empfehlen, die Seite zu nutzen und sich dort länger umzuschauen. Insgesamt haben wir etwa sechs Wochen damit verbracht, uns über das Filmemachen zu informieren.

Danach begannen wir mehr in die Detailarbeit zu gehen: Wir schrieben das Skript und besorgten das richtige Equipment. Wir mussten uns ein paar Dinge von Bekannten leihen, aber wir brauchten nichts Ungewöhnliches oder Ausgefallenes. Die Hauptsache war, dass wir einen Raum mit gutem Licht und eine High End Kamera bekamen, das war für uns genug. Als wir mit unserer Recherche fertig waren und unseren Plan erstellt hatten, schickten wir alles an unseren Filmemacher, mit dem wir das Ganze nochmal durchsprachen und sowohl das Datum als auch den Ablauf des Drehs festlegten.

Einen Freelancer oder einen Hobby-Filmemacher engagieren

Wir wussten von Anfang an, dass es nicht zur Debatte stand, eine professionelle Firma mit dem Dreh zu beauftragen. Deswegen mussten wir im weiteren Umfeld unseres Freundeskreises und beruflicher Kontakte nach jemandem suchen, der unsere Ideen umsetzen konnte. Wir fanden schnell einen Fotografen, der für unser Anliegen offen war. Er war zwar nicht hauptsächlich Filmemacher, doch wir wussten, dass er das richtige Equipment (eine High End DSLR) und einen guten Blick fürs Detail hatte. Also nahmen wir das Risiko in Kauf und entschieden uns dafür, das Projekt mit ihm auf die Beine zu stellen.

Da unser Budget begrenzt war, war es besonders wichtig festzulegen, was wir wollten. Deshalb sagten wir dem Filmemacher, dass wir das Editieren selbst übernehmen würden und legten eine maximale Stundenanzahl für den Dreh fest. Dadurch hatten wir zwar etwas Zeitdruck, arbeiteten aber auch sehr präzise. Ausserdem planten wir so den Tag genau durch, dass am Ende alles gut funktionierte.

Abschliessend glaube ich, dass die Zusammenarbeit mit einem Freelancer oder Hobby-Filmemacher eine gute Möglichkeit für jeden mit einem kleinen Budget ist. Nicht alle Freelancer sind günstig, doch wenn man sich länger umschaut und verhandelt, sollte es nicht so schwer sein, jemanden zu finden. Wie bei so vielen Dingen ist es am wichtigsten, ausführlich zu recherchieren, die Informationen zu sammeln und zu wissen, was man will.

Das Video selbst editieren

Das war wahrscheinlich die grösste Herausforderung für uns. Wir hatten überhaupt keine Erfahrung im Editieren von Videos und im Umgang mit der zugehörigen Software. Wir hatten bloss iMovie und die Lehrmaterialien von Wistia, so dass wir wirklich vor einer grossen Aufgabe standen. Ich muss aber sagen, dass ich während des gesamten Lernprozesses sehr enthusiastisch war. Vielleicht wäre der Film nicht so gut geworden, wenn ich nicht so viel Energie investiert hätte und nicht mit so viel Freude bei der Sache gewesen wäre. Sicher ist jedoch, dass man viel Zeit aufwenden muss; zehn Stunden sind mindestens erforderlich bei Videos in diesem Rahmen.

imovie-cut

Zum Glück war iMovie ziemlich leicht zu bedienen und der grösste Teil des Editierens erfolgte eher intuitiv. Ich musste mir zwar ein paar YouTube Videos anschauen, aber nach ein paar Stunden begreift man schnell, wie es geht. Der zeitintensivste Teil war das Auswählen der besten Szenen, da man erst alle Clips durchschauen und dann schneiden muss, damit alles zusammenpasst. Das kann ziemlich lange dauern und irgendwann ermüdet es einen, denselben Clip immer und immer wieder anzuschauen.

Ein weiterer Schlüsselaspekt war die Musik. Wir wollten Hintergrundmusik, die Gefühle weckt, also mussten wir zuerst einmal lizenzfreie Musik finden. Wistia hatte eine kleine Sammlung von Songs, die für uns ausreichten, aber in Zukunft würde ich eher die Seite http://www.premiumbeat.com/ oder Ähnliches nutzen. Dort kann man sicher sein, dass man keinen Song verwendet, der schon tausendfach von anderen genutzt wurde.

Insgesamt war das Editieren in Ordnung für mich, aber für Leute mit einem strafferen Zeitplan würde ich eher Freelancer.com oder Fiver.com empfehlen. Ich weiss nicht, wie die Qualität der Anbieter ist, vor allem bei der zweiten Homepage nicht, aber mit dem minimalen finanziellen Risiko, das die ganze Sache birgt, ist es einen Versuch wert. Man sollte dann aber vor allem nach Freelancern mit guten Bewertungen Ausschau halten und sich an den Kommentaren der Kunden orientieren.

Abschliessende Gedanken und was wir anders machen würden

Es ist immer schön, ein grosses Projekt nochmal Revue passieren zu lassen. Für mich war das Filmemachen ein lohnenswertes Projekt, da ich sehr viel gelernt habe und das Endergebnis zufriedenstellend war. Die Energie und Zeit, die ich investiert habe, hat sich definitiv ausgezahlt. Obwohl ich weiss, dass das Video nicht perfekt ist, haben wir unsere Firma auf eine klare und moderne Art und Weise präsentiert – und das mit einem straffen Budget.

Wenn wir noch ein Video drehen würden, würden wir mehr Zeit in den Produktionsprozess investieren. Wir würden das Filmmaterial noch am Drehort genauer auswerten, um sicherzugehen, dass alles gut aussieht und sich gut anhört. Als Feedback haben wir oft gehört, dass das Sprechen teilweise zu schnell sei. Das liegt sicher daran, dass wir aufgeregt waren, doch hätten wir uns das Material vor Ort direkt angesehen, hätten wir den Fehler sicher ausmerzen können. Das ist einfach einer der typischen Anfängerfehler, die vielen beim Dreh des ersten Films passieren können.

Der zweite grosse Nachteil war das Investieren von Zeit. Natürlich hört es sich günstig an, wenn man sagt, das Video hat nur CHF 500 gekostet, aber in der Realität kostet es sehr viel mehr in Zeit gemessen. Langfristig könnte es billiger sein, eine professionelle Firma zu engagieren, aber hey, wo bleibt dann der Spass? Ich glaube, das Wichtigste ist Dinge auszuprobieren. Wenn der Inhalt des Videos die Leute anspricht, werden kleine Abstriche in der Qualität gerne übersehen. Das sollte man im Kopf behalten, wenn man den Prozess des Filmemachens durchläuft, denn man muss immer in der Lage dazu sein, Kompromisse zu schliessen. Den perfekten Film gibt es nicht, man findet immer wieder Dinge, die man im Nachhinein anders hätte machen wollen.

Das war unsere Erfahrung mit dem Firmenvideo und ich dachte mir, es sei interessant darüber zu berichten. Ich weiss nicht, ob Sie vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Wenn ja, sind wir sehr interessiert daran mehr zu erfahren, also bitte um Feedback auf unserer Facebook-Seite.

von Christoph

Christoph ist seit 1995 online und seit daher von den unzähligen Möglichkeiten im Internet fasziniert. Bereits im Wirtschaftsinformatik-Studium vertiefte er sein Wissen im E-Commerce Bereich. Im Blog berichtet er über aktuelle und interessante Themen aus der Onlinewelt.

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